Buchtipp: “Fotografieren kann man lernen”

0

Posted by Viola | Posted in Fotografie | Posted on 12-01-2012

Schlagwörter: , , ,

kamera © Sean Gladwell - Fotolia.com

kamera © Sean Gladwell - Fotolia.com

Vor kurzem hat George E. Sullivan ein Buch herausgebracht welches sich vollkommen mit dem Thema der Fotografie auseinandersetzt. Dieses Buch nennt sich “Klick! Fotografie für Kinder”, wobei man das “für Kinder” jedoch auch in Klammern setzen könnte. So ist das Buch zwar auch von seiner Anschaulichkeit sehr kinderbezogen, bringt jedoch wirklich gute und interessante Fototipps rüber. So ist das Buch auch für jeden Erwachsenen etwas, der sich noch nie theoretisch mit dem Begriff der Fotografie auseinandergesetzt hat. Umso verständlicher ist da vielleicht auch gerade ein Kinderbuch und beinhaltet gleichzeitig auch nur die Dinge man als fortgeschrittener Laie wissen möchte.

Dabei setzt Sullivan vor allem zwei Dinge ein um das Thema der Fotografie näher zu bringen. Auf der einen Seite bringt er das ganze theoretische Wissen herüber und erklärt alles ganz genau, sodass man nach dem Lesen des Buches auch darüber Bescheid weiß, was eine Blende ist und wie man das Verwackeln von einzelnen Bildern verhindern kann. Das andere Medium ist die der Beispielbilder. So führt einen der Autor durch die ganze Geschichte der Fotografie und beginnt bei da Vinci bis hin zu den neuesten modernen Fotos. Sehr schön ist dabei vor allem, dass der Autor es schafft die Beispiele mit der Theorie zu verbinden und nicht beide Teile unabhängig nebeneinander her laufen lässt. So werden einzelne theoretische Aspekte genau an den großen Meisterwerken erörtert. 

So ist das Buch eine absolute Kaufempfehlung für jeden, der mehr aus seiner Kamera herausholen möchte. Hinzu kommt außerdem auch noch ein guter Wissenszuwachs was die Geschichte der Fotografie angeht, mit der man das ein oder andere mal sicher auch mal glänzen kann.

Der Fotograf Henri Cartier-Bresson

0

Posted by Viola | Posted in Audio | Posted on 16-11-2011

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Henri Cartier-Bresson ist vor allem als Fotograf bekannt geworden. Weiter war er noch Regisseur, Schauspieler, Zeichner, Maler und auch Mitbegründer von Magnum Photos, einer Fotoagentur. Er wurde 1908 in Chanteloup-en-Brie, einem kleinen Ort bei Paris geboren. Er wuchs in einer wohlhabenden Familie auf. Im Alter von 14 Jahren begann er in Paris ein Studium der Malerei, wendete sich aber 1930 der Fotografie zu. In Zeitschriften und sogar in Ausstellungen konnte er Aufnahmen von seinen vielen Reisen vorstellen. 1937 bis 1938 arbeitete er bei Jean Renoir als Regieassisten bei drei Filmen mit und drehte außerdem drei eigene Dokumentarfilme. Zwei Jahre später geriet der junge Künstler für fast drei Jahre in deutsche Kriegsgefangenschaft. Letztendlich gelang sein dritter Fluchtversuch und er konnte nach Paris gelangen und sich dort einer Fotografengruppe der Résistance anschließen. So entstanden viele Aufnahmen von der Zeit der deutschen Besatzung Frankreichs und dann auch vom deutschen Rückzug.

1947 fand in New York im Museum of Modern Art eine posthume Retrospektive auf sein Werk statt, man hatte fälschlicherweise angenommen, der Fotograf sei im Krieg gefallen. Mit Robert Capa. David Seymour und George Rodger gründete er im selben Jahr die Agentur Magnum Photos, mit dem Ziel, dass Fotografen die Rechte an ihren Arbeiten behalten könnten.

Seine fotografische Arbeit bezeichnete er als “Fotografie des entscheidenden Augenblicks”. Blitzlicht lehnte er ab, sonst werde der Fotograf nämlich zu aggressiv, er müsse sich aber leise dem Motiv nähern und genau hinschauen. Außerdem war im Bildkomposition sehr wichtig. Sie durfte auch nie im Nachhinein in der Entwicklung der Negative beschnitten werden. Er war der erste Fotograf, der im Louvre austellen durfte. Er machte viele Reisen durch Europa und zum Beispiel auch nach Mexico, Pakistan, Kuba und Indonesien und war außerdem 1954 der erste ausländische Fotograf, der in die Sowjetunion einreisen durfte.

1972 verließ Cartier-Bresson die professionelle Fotografie und widmete sich dem Zeichnen. Im der von ihm und seiner Frau gegründeten Fondation Henri Cartier-Bresson werden seine Werke ausgestellt und archiviert.

Wikileaks: Nachrichten aus Guantanamo

0

Posted by Raffael | Posted in Fotografie, Grafik | Posted on 20-04-2011

Schlagwörter: ,

Wikileaks, Quelle: DonkeyHotey_Flickr

Nach den bisherigen Veröffentlichungen auf Wikileaks wie das “Kollateral Murder”-Video, den Afghanistan- oder auch den Irak-Berichten, sind nun die Guantanamo Files einsehbar.

Sie umfassen 779 Dokumente, die Informationen über jeden einzelnen Gefangenen enthalten. Sogar über jene, die zum Teil heute noch auf dem kubanischen Festland sitzen. Was zuvor nur teilweise an die Öffentlichkeit geriet, ist nun vollständig zugänglich. Beispielsweise stufen Bewacher über 1000Insassen als depressiv oder psychisch krank ein. Auch wird deutlich, dass einige Gefangene nicht entlassen werden können, weil sie bei einer Gerichtsverhandlung aufgrund von Folter und Misshandlungen nicht mehr verurteilt werden könnten. Eingeschlossen Taxifahrer, die durch lokale Kenntnisse Informationen über die Taliban hätten liefern können oder auch Informanten, die über den Aufbau von Al Jazeera Bescheid wussten, gehören dazu. Allerdings berichtet die NY Times, dass Dokumente über mindestens 75 Gefangene bei den Leaks fehlen sollen. Auch andere Medien veröffentlichen wetteifrig die Leaks-Informationen.

Netbooks voll im Trend

0

Posted by Allmer | Posted in Multimedia | Posted on 19-04-2011

Schlagwörter: , ,

Netbook, Quelle: umpcportal.com_Flickr

Lösen die Smartphones und Tablets das Netbook ab? Es gibt das Gerede, das mobiles Internet gern auf Touchscreen-Geräte herunter bricht. Doch Intel räumt mit diesen Gerüchten auf. Auf der IDF 2011 in Beijing präsentiert der Konzern eine Statistik, in der es gar nicht so übel für die Netbooks steht.

Die Schwerpunkte liegen im Senden von E-Mails und dem Surfen im Internet. Das sind die häufigsten Anwendungen bei einem Netbook. Das sind die gleichen Anwendungen, die auch ein Tablet-Nutzer vollzieht. Musik hören, Spiele spielen, Filme schauen, E-Mails senden, im Internet surfen und soziale Netzwerke pflegen sind die Anwendungen die mit Netbook wie Tablet genutzt werden. Vorteile des Tablet sind das Lesen von E-books oder Magazine und Zeitungen, Schauen von Videos oder auch das Online-Shopping. Dagegen trumpft das Netbook mit Office-Anwendungen, es wird für Notizen und für die persönlichen Finanzen verwendet, außerdem wird damit häufiger online gechattet.

Der große Unterschied laut Intel liegt in der Tastatur, die eindeutig Vorteil für ein entspanntes Surfen und für produktives Arbeiten ist. Damit ist sich Intel sicher, dass es die Absatzzahlen von Netbooks in den nächsten drei Jahren verdoppeln kann. Grund für Intels positive Einschätzung ist auch die Zufriedenheit der Netbook-Besitzer. Denn 4 von 5 Nutzer würden ihr Netbook für einen Kauf weiter empfehlen.

Werben wird Intel mit fünf Punkten, die den Interessenten vom Netbook überzeugen sollen. Denn mit einem Netbook entscheidet man sich für handlich kleine und kompakte Zweitcomputer, die wenig Geld kosten und einfach zu bedienen sind. Mit einer langen Batterielaufzeit sind sie perfekt für die Internet-Nutzung. Zusätzlich wirbt Intel mit einem extra für Kinder abgestimmten Keyboard. Ob das nun wirklich schlagfertige Argumente sind oder eher Durchhalteparolen, muss jeder Kunde selbst entscheiden.